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Jorgos Louizos
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Migrationsdienst
Mit seinem Migrationsdienst bietet der vij Sozialberatung für Migrantinnen und Migranten, die die Beratungsdienste der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) nicht in Anspruch nehmen können. Zu ihnen gehören sowohl die Migrantinnen und Migranten, die vor 2005 in Deutschland eingereist sind, als auch die EU-Bürger, die vor oder nach 2005 aufgrund der EU-Freizügigkeit zur Arbeitsaufnahme nach Deutschland kamen. Der Migrationsdienst arbeitet eng mit den städtischen Beratungsdiensten, wie dem Bürgerservice Leben im Alter und dem Treffpunkt-Senior zusammen.
Bei den älteren Migrantinnen und Migranten handelt es sich in der Regel um „GastarbeiterInnen“, die infolge der Anwerbeabkommen in den fünfziger und sechziger Jahren aus den südlichen europäischen Ländern nach Deutschland kamen. Ihr Ziel war es, soviel wie möglich in kurzer Zeit zu sparen, um in der Heimat eine Existenz gründen zu können. Die Lebensplanung war auf die Rückkehr in die Heimat ausgerichtet. Deshalb, unabhängig vom dem damals herrschenden politischen Rahmen, hatten sie kein Interesse entwickelt, die Sprache zu lernen, sich zu qualifizieren und gesellschaftlich zu integrieren. Die familiären Bindungen in Deutschland, die soziale Absicherung, das ihnen vertraute Gesundheitssystem und nicht zuletzt die Feststellung, dass Deutschland zu ihrer zweiten Heimat geworden ist, haben dazu geführt, dass sie ihre Rückkehrpläne nicht verwirklichten. Die Rückkehr wurde damit zu einem unerfüllten Traum, der sie wahrscheinlich immer begleiten wird.








